Vita

Am 17.08.1988 erblickte ich zum allerersten Mal das Licht der Welt und wurde in eine liebevolle Familie mit Mutter, Vater und drei Schwestern hineingeboren.

Unsere Familie war insgesamt künstlerisch begabt.

Meine Mutter spielt leidenschaftlich gerne Gitarre und Klavier und war über 15 Jahre lang Gitarrenlehrerin an der Volkshochschule. Sie wurde von ihren Schülern sehr geschätzt und lebte in ihrem Beruf ihre Berufung aus.

Meine Schwestern und ich lernten ebenfalls Gitarre spielen und musizierten begeistert mit unserer Mutter. Sandra, meine älteste Schwester und ich lernten noch dazu das Klavierspielen.

 

 

Das ist der spitzige Berg mit der spitzen Spitze
Das ist der spitzige Berg mit der spitzen Spitze

Seit meiner Kindheit liebte ich nur eines mehr als Musik - und das ist das Erfinden von Geschichten. Aber nicht schreiben!

 

Ich muss zugeben, dass ich in der Schule vorerst miserabel war, was das Erzählen und Berichten anging. Einer meiner meisterhaft schlechten Sätze ist mir auch heute noch in Gedanken: "Die Spitzen der spitzigen Berge waren spitz!" 

Dazu muss man wissen, dass meine Mutter mich vorher ermahnt hatte, meine Geschichten mehr auszuschmücken - nun, das ist dabei herausgekommen.

 

Allerdings lernte ich ab der siebten Klasse im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Röthenbach, wie man Geschichten richtig und vor allem interessant schreibt. Und zwar hatte ich zu jener Zeit einen besten Freund, den man getrost als Genius bezeichnen konnte. Wir erlebten zu jener Zeit noch einige Abenteuer im Wald und in der Stadt. Diese Erlebnisse bauschten wir noch richtig schön aus und schrieben sie nieder.

Figuren eines mörderischen Schachspiels - meine erste Idee
Figuren eines mörderischen Schachspiels - meine erste Idee

Seit dieser Zeit war ich begeistert vom Schreiben von Geschichten. Denn ich hatte das Abenteuer mit Ihnen verbunden - ich hatte sie selbst erlebt

Der Geist reifte und kam auch bald ohne real erlebtes Abenteuer aus, um packende Geschichten zu erzählen.

In der achten Klasse begann ich, mein erstes Buch zu schreiben. Am Abend hatte ich eine Kriminalserie im Fernsehen gesehen, wo ein Mann mit einem Polizisten über das Telefon Schach spielte - und jedesmal wenn der Streifbeamte eine Figur verlor einen Menschen tötete. Diesen Plot übernahm ich 1:1 in mein erstes Buch und kurze Zeit später war: "Der Schachmörder" geboren. Im Nachhinein betrachtet keine Meisterleistung, aber ich war stolz darauf, einen ganzen Roman verfasst zu haben. Man konnte ihm zwar nicht unbedingt einem Genre zuordnen, aber das war eigentlich egal. 

Zu jener Zeit war ich Mitglied der Schülerzeitung in der Realschule in Lauf. Dort habe ich einige Artikel erfasst, wie zum Beispiel: "Wie man eine Geschichte schreibt".

Und das brachte mich zu einer Erkenntnis: Man schreibt, was man erlebt oder was einen berührt. Das mag jeden sonst klar gewesen sein, aber ich habe diese Erkenntnis eben so gewonnen.

 

Nachdem ich den "Schachmörder" geschrieben hatte, legte ich das Buchschreiben vorerst zur Seite und widmete mich meiner Ausbildung. Ich erfasste immer mal wieder gerne Kurzgeschichten oder Gedichte, aber das richtige Projekt fehlte mir, um daraus ein ganzes Buch zu machen.

Mein erstes, großes Werk
Mein erstes, großes Werk

Es ist nicht wirklich schwer, einen Plot zu finden, aber worüber sollte ich schreiben? Was könnte nicht nur mich, sondern auch andere Leser faszinieren? Nachdem ich einige Plots aufgeschrieben hatte, traf es mich wie einen Blitz: ich schreibe über Teufel! Und zwar aus Sicht der Teufel. Und mehr noch - ich behaupte, dass Teufel gute und gerechte Wesen sind. 

Das ist interessant, es ist faszinierend und so überaus provokant - jedenfalls für Gläubige und mehr noch für Männer und Frauen der Kirche.

So begann ich mit einem Werk mit dem Namen "Mephisto". Ganz einfach, weil ich diesen Namen so anziehend finde. Er hat etwas mystisches, schauriges! Doch ich wusste natürlich auch, dass es diesen Namen schon gibt und ich ihn so nicht als Titel verwenden konnte. Und das war auch ein Grund dafür, dass Mephisto ein Fortsetzungsroman ist, der mit jeweiligen Untertiteln bestückt ist.

Das erste Buch heißt dementsprechend "Mephisto - Lehrjahre eines Teufels".

 

 

Und nur 2-3 Jahre später halte ich das fertig geschriebene Buch in meinen Hände, habe es schon etliche Male verbessert und finde, dass dabei ein echt gutes Ergebnis herausgekommen ist.