Orte


Mystik und Magie der Geschichte spielen sich zu großen Teilen auch in den Orten nieder. Sie bestimmen die Stimmung des Lesers. Von ewiger Dunkelheit bis zu beschaulicher Leichtlebigkeit wird der Leser in unterschiedliche Konterfeis von Farben und Formen geleitet.




Hölle

Die Unterwelt verbirgt einen sagenumwobenen und gefürchteten Ort. Es ist ein Ort voller Seen aus flüssigen Eisen und grausamster Folter. Die Hölle!

Die Hölle ist von etlichen Zaubern umgeben, die aus uralten Zeiten stammen. In ihr vollbringen die Teufel ihr Werk der Bestrafung. Jedweder Mensch, der sich nicht das Anrecht verdient hat, die goldenen Himmelstore zu durchschreiten landet entweder hier oder im Fegefeuer. 

Die unseligen Verstorbenen durchlaufen in diesen unendlichen Hallen die sechs Stufen der Bestrafung: Schmerz, Elend, Liebesschmerz, Folter, Angst und Verzweiflung. Haben sie diese Stufen nach einer scheinbar ewig währenden Zeit durchschritten, müssen sie von ihren einstigen Opfern Verzeihung erflehen. Dies gelingt nur mit abgrundtiefer und ehrlicher Reue.

In der Hölle herrscht eine lodernde Hitze, pestverhangener Schwefelgestank und die Zeit wird dort bis ins Unermessliche gedehnt.


Satans Schloss

Dies ist die Heimstatt der sieben Teufel. Satan Beliar Lucifere ist der unangefochtene Herrscher über die Unterwelt. 

Ihm unterstellt sind:

  • Mephisto Dantoteles: Erzteufel der Verzweiflung und künftiger Herrscher über die Hölle. Er ist allerdings noch in der Ausbildung und wird Tag für Tag hart geprüft. Er hat die Fähigkeit, die entsetzlichsten Wahnvorstellungen in seinen Gegenüber einzupflanzen und ihn damit in die geistige Zerrüttung zu treiben.
  • Chutriel Daeva: Teufel der Folter und Bestrafer der Dämonen. Weiterhin ist er die linke Hand Satans.
  • Sepherion Baphomet: Teufel der Angst und Höllengeneral. Er hat die Fähigkeit, die tiefsten Ängste der Seelen zu erkennen und für ihre Bestrafung einzusetzen.
  • Hel Dewmor: Teufelin der unerfüllten Liebe und Pythia, eine Hellseherin.
  • Beelzebub Asmodis: Teufel des Schmerzes und Soldat der Hölle. Leider ist er ungeschickt, dumm und feige, wenn er unterlegen ist.
  • Drigorius Legion: Er ist der Teufel des Elends. Einst hat er Satan gedient, ist nun allerdings abtrünnig und schadet Satan, so gut er kann.

Das Schloss ist - wie auch die Hölle - so alt wie das Leben selbst. Es ist geschmückt von edelstem Reichtum und kostbarsten Artefakten vergangener Äonen. In den Kellern des Herrscherschlosses finden allnächtliche Orgien statt, die von den Teufeln, hohen Dämonen von Mysellis Mawor und verstorbenen schwarzen Hexen gefeiert werden.


Mysellis Mawor (Herrscherstadt)

Die mächtigste, reichste und verfluchteste Stadt der Unterwelt nennt sich Mysellis Mawor. Denn obwohl dort Wohlstand und Überfluss herrscht, sind dessen Bewohner Gefangene in goldenen Mauern. Sie sind jeglicher Vorstellung beraubt, etwas sinnvolles mit ihrem Leben anzufangen. Stattdessen beherrschen sie mit höhnender Arroganz über ihre Haushalte mit Sklaven und Bediensteten und nehmen an den Orgien im Schloss von Satan teil, um ihr Leben wenigstens etwas erträglicher zu gestalten. 


Kerker von Mysellis Mawor

Dieses Gefängnis ist abgesehen von der Hölle das Grausamste Bollwerk der "Gerechtigkeit" von der Unterwelt. Dennaren sind dort als Wächter eingesetzt, unterstützt von den gepanzerten Cheöffen. Wer in dem Kerker von Mysellis Mawor einsitzen muss, der hat sein Leben verwirkt. Folter und Erniedrigung ist dort an der Tagesordnung. 

Allerdings verbringen auch nur die Schwerstverbrecher der Unterwelt dort ihr Dasein. Meuchelmörder, Putscher und Teufelslästerer finden in diesen Hallen ihr baldiges, erbarmungsloses Ende.


Kytkeria (Stadt der Mittelschicht)

Ein ehrliches Leben mit harter Arbeit und emsiger Geschäftigkeit herrscht hier - in Kytkeria. Die Dämonen, die hier leben, sollten sich eigentlich glücklich schätzen, da sie weder von Mysellis Mawors Überlagerung, noch von Alborqus Elend gequält werden. Doch es ist ein Kreuz, denn diese Wesen streben stets nach dem, das sie unglücklich macht. 

Wenige Bewohner Kytkerias sind zufrieden mit ihrem Los und sie alle träumen davon, eines Tages Einlass in die prunkvollen Mauern Mysellis Mawors zu finden.

Dass sie das für sie schlechtere Los wählen unterscheidet Dämonen übrigens grundlegend von den Menschen. 

 

Oder nicht?


Grapeviner (Bar in Kytkeria)

Der Name dieses Pubs ist Programm. Jeder der auf Klatsch und Tratsch aus ist, findet hier seine Erfüllung. Die "Gerüchteküche" (engl. Grapeviner) ist der Ort, an dem man einiges mit zweifelhaften Wahrheitsgehalt erfährt, doch manchmal überrascht wird, wie nah das Gerücht an der Realität liegt. 


Alborqu (Elendsstadt)

Elend und Düsternis soweit das entsetzte Auge blickt - das ist Alborqu. Die trostlose Stätte ist der Schmelztigel zwischen Unter- und Oberwelt. Sowohl Menschen als auch Dämonen leben dort und verbringen ihr trostloses Leben in "diesem verdammten Rattennest". Jedes Wesen versucht von hier zu entfliehen, doch die Armut und die ominöse Anziehungskraft dieser Stadt sorgen dafür, dass sie nicht ausstirbt. 

Alborqu hat zwei wissenswerte Tatsachen. Erstens fließt durch sie der Dämonenfluss "Tua-Kail" (Dämonenwasser übersetzt aus der Sprache der Dämonen), das einzige Wasser, dass von den verfluchten Wesen berührt werden kann. Und zweitens ist dieser Ort die zweite Stufe der Hölle. Hierher geleitet Drigorius die Seelen, die er bestrafen muss. 


Freany Haze (Bar in Alborqu)

Das Freany Haze ist für viele Bewohner der Stadt der einzige Grund, warum sie sich nicht selbst töten. Dort gibt es das herrlichste Gesöff (so wird zumindest behauptet) und die Trunkenheit hilft über das erbarmungslose Leben dort hinweg - zumindest vorübergehend. 

Der Besitzer dieser heruntergekommenen Spelunke ist ein Halbdämon, eine Kreuzung zwischen Ork und Mensch mit dem Namen Hank Gollortha. Eine augenschmeichelnde Erscheinung mit einem angenehmen Wesen ist er... nicht.


Herrschersitz in Alborqu

Shazgiem Volsus ist der Stadtschulze - ein ungemein inkompetenter Herrscher - der es liebt, sein Volk dahinsiechen zu sehen. Er ist ein fetter und ungepflegter Goblin, der bestialisch stinkt. Im Gegensatz zum Rest von Alborqu findet man in seinem Palast durchaus einen gewissen Reichtum. Zwar sind manche Polster zerfranst und teilweise fleckig, doch Mobiliar und Architektur sind aus edlen und wertvollen Stoffen. Und genug zum Fressen hat dieser Gierhals selbstredend auch.


Terrestria (Stadt der Erddämonen)

Diese Stadt ist durch seinen Abbau und Lieferung von wertvollen Mineralien und Steinen zu einer wohlhabenden Stadt herangewachsenen. Die Dämonen finden sich in der Erde wunderbar zurecht, was sich auf ihren Lebenstandard durchaus positiv auswirkt. Prächtige Bauten und Statuen findet man in Terrestria zuhauf.


Aquatria (Stadt der Wasserdämonen)

Die Stadt der Wasserdämonen wurde unter Wasser erbaut. Somit sind sie die einzige, die eine Berührung mit Wasser ohne Schaden zu nehmen überstehen. Alle andere Dämonen würden von gefährlichen Wunden gequält oder gar getötet werden. Die Unterwasserstadt wurde mit einfachsten Mitteln gebaut und ist im Gesamtbild eher rückständig. Die Bewohner sind eine sehr stolze Rasse und kaum in der Lage, sich in das Gedankenmuster von Wesen außerhalb ihrer Quelle einzufühlen. 

Dies führte schließlich zur Zerstörung von Aquatria durch die Teufel.


Auren-Ville (Geheimversteck der weißen Hexen)

Der geheimnisvolle Ort, der als Schutzhort der weißen Hexen gilt, wurde auf einem anderen Planeten erbaut - weit außerhalb unseres Sonnensystems. Die einzige Möglichkeit diesem Unterschlupf zu gelangen ist über eine Entsendung des Botschafters. Dies sind geisterhafte Tiere in Form von Wölfen, Löwen, zweibeinigen Elefanten, zweiköpfigen Ziegen oder dreischwänzigen Drachen, die von den obersten Magierinnen zu allen Schwester geschickt werden. 

In Auren-Ville gibt es einen Raum, der je nach Zufall eine immer andere Form annimmt und dabei stets eine Besonderheit preisgibt. 


Massima und Jeressias Haus (schwarze Hexen)

Das Haus von Jeressia und Massima, zwei schwarze Hexen von bereits sehr hohem Alter, liegt inmitten von unergründlichen Sumpfgebieten - umringt von Irrlichtern und Suluzkas (siehe Völker). Es ist recht klein und einfach eingerichtet, aber es ist ein knuddeliges Zuhause für die beiden und bietet ihnen Schutz vor neugierigen Menschen.


Merian (Wohnort von Sammy)

Sammy, das junge Mädchen und eine der Hauptpersonen dieser Geschichte, lebt seit ihrer frühesten Kindheit in Merian zusammen mit ihrer Adoptivmutter Anne. Sie geht dort zur Schule und lebt ein ausgeglichenes und erfülltes Leben, erlebt mit ihren Freunden MIndy und Mark einige Abenteuer und genießt ihre Abende in den unzähligen Freizeitangeboten der Stadt. 

Merian ist ein Vorort, mit seinen geordneten Gärten, Häusern und Bewohnern.


St. Seeger´s Highschool (Sammys Schule)

Sammy, Mark und Mindy gehen dort zusammen in eine Klasse. Es ist eine recht kleine Schule mit knapp 150 Schülern. An diesem Ort trifft Sammy zum ersten Mal auf Matt Sevans, in den sie sich unsterblich verliebt. 


Sammys Zuhause

Sammy wohnt in einer Straße namens Sternway. Es reihen sich dort putzige Häuser mit kleinen, aber ordentlich gehegten Gärten aneinander. Sammys Zimmer war immer unordentlich, bis sie Matt kennenlernte.


Great Meat (Café in Merian)

In dieses Café gehen die drei Freunde Sammy, Mindy und Mark oft nach Schulende und machen dort gemeinsam ihre Hausaufgaben, überlegen, was sie am Wochenende machen und hängen herum.  


Nürnberg

Genaugenommen Nürnberg im Jahr 1157. Die Nürnberger Burg ist bereits ein Magnet für viele Wanderer, der Markt ein Knotenpunkt von Handelswaren und die Kirchen ernten viele bewundernde Blicke der Menschen. Doch es ist eine unsichere Zeit, in der ein gottesfürchtiger und ehrlicher Mensch sich vor den Unbillen des Adels in Acht nehmen muss. 

Dies ist der Geburts- und Wohnort des Menschen, der zu Mephisto werden soll.


New Argon

Das Ehepaar Anne und Arctur Beth haben vor fünfzehn Jahren in einem trostlosen Waisenhaus ein Mädchen adoptiert - Sammy. Das Waisenhaus stand inmitten einer beängstigenden Großstadt namens New Argon. Die Heimleiterin Marianne Reinns eröffnet Anne, dass Sammys Eltern ermordet wurden. Doch weiteres bleibt im Verborgenen.